AFinanzglossar

Abschreibung

Kurzdefinition

Die Abschreibung ist die Verteilung der Anschaffungskosten eines Vermögenswerts über seine Nutzungsdauer.

Überblick: Die Abschreibung ist eine Buchführungsmethode, mit der die Anschaffungskosten eines materiellen Vermögenswerts schrittweise über seine Nutzungsdauer verteilt werden. Sie bildet den natürlichen Wertverlust von Vermögenswerten im Zeitverlauf ab, insbesondere bei langlebigen Gütern wie Gebäuden, Maschinen und Fahrzeugen. Es gibt mehrere Abschreibungsmethoden, etwa die lineare Abschreibung, bei der die Kosten gleichmäßig auf jedes Jahr verteilt werden, und die degressive Abschreibung, bei der zu Beginn der Nutzungsdauer höhere Beträge angesetzt werden. Die Abschreibung ist eine wesentliche Praxis, um die Aufwendungen und die Rentabilität eines Unternehmens korrekt zu ermitteln. Typische Anwendungsfälle: Die unmittelbare Belastung durch die Anschaffungskosten eines Vermögenswerts verringern, indem der Aufwand zeitlich verteilt wird. Die jährlichen Abschreibungsbeträge für den Jahresabschluss berechnen. Den Restwert eines Vermögenswerts über seine Nutzungsdauer hinweg ermitteln. Beispiel: Ein Unternehmen kauft eine Maschine für 50 000 € mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 10 Jahren. Bei linearer Abschreibung erfasst es einen jährlichen Aufwand von 5 000 € und verteilt die Kosten so über 10 Jahre.

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